Archiv für den Autor: Johannes Hüger

TEAMING Gemeinsam mehr bewegen. Eine kurze Reflexion zum Thema

Unbenannt-6Fast 30 Jahre dürfen wir als Berater tief und intensiv in das Innerste von Organisation blicken und, – ja es stimmt, für uns selbst, wie für alle anderen: Die Art und Weise, wie wir zusammenarbeiten, hat einen dramatischen Einfluss auf Ergebnisse und Lebensqualität. Weiterlesen

Der Nutzen und die Herausforderung von „Gewohnheiten – Teil 3

Gewohnheiten_3Neue Gewohnheiten schaffen

Gewohnheiten werden durch unser Zutun aktiv. Doch sie lassen sich umformen, indem man mit ihren einzelnen Elementen spielt. Wenn wir lernen den Auslöser zu beachten und die Belohnungen, die wir uns am Ende abholen zu identifizieren, können wir unsere Routinen verändern. Weiterlesen

Der Nutzen und die Herausforderung von „Gewohnheiten“ – Teil 2

Gewohnheiten_2 Gefahren 

Der letzte Teil schloss mit dem Gedanken, dass Gewohnheiten ein Zeichen für ein effizientes Gedächtnis sind. Denn solch ein Gehirn trägt dazu bei, dass wir nicht mehr unentwegt über unsere grundlegenden Verhaltensweisen nachdenken müssen. Dadurch bleibt mehr Energie für kreative Prozesse. Doch das hält auch Herausforderungen bereit. Weiterlesen

Der Nutzen und die Herausforderung von „Gewohnheiten“ – Teil 1

Gewohnheiten_1 KopieGeht es Ihnen auch manchmal so, dass Sie ins Auto einsteigen um nach Hause zu fahren. Sie erinnern sich eigentlich gar nicht an die Fahrt, sondern das Auto bringt Sie einfach nach Hause? Manche erschrecken, wenn Sie dies bei sich bemerken und doch ist dies Teil der genialen Konzeption menschlicher Natur (ich unterstelle einmal, Sie waren nicht betrunken oder …). Weiterlesen

Pausenkompetenz – Teil 3: Mikropausen

Pausenkompetenz_wfb3Die sogenannten "Mikropausen" bezeichnen kleine Pausen während des Tages, die ich dann durchführe, wenn ich merke, ich brauche diese. In Teams hilft hier natürlich eine Absprache. Eine 2011 veröffentlichte Studie der medizinischen Hochschule Hannover ergab, dass Mediziner und Chirurgen, die Mikropausen einlegen, weniger Stress haben, leistungsfähiger sind und deutlich weniger Fehler machen. Durch die Pausen verlängert sich die Operationszeit insgesamt nicht. Die MHH-Studie untersuchte sechzig komplexe, minimal invasive operative Eingriffe in der Bauchhöhle. Die Studie zeigte im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, dass kurze Unterbrechungen durchwegs positive Auswirkungen haben. Chirurgen, die Pausen machen, schütten deutlich weniger Stresshormone aus. Die Menge an Cortison beispielsweise ist um 22% niedriger als bei denen, die auf Pausen verzichten. Auch die Leistungsfähigkeit bleibt erhalten. Das entspricht auch dem Eindruck, den die Operateure von sich selbst haben. Sie gaben an, dass sie sich nach einer OP weniger müde fühlen. Operateure, die ihre Arbeit regelmäßig durch sinnvolle Pausen unterbrechen, machen außerdem weniger Fehler. Die Fehleranfälligkeit ist dreimal geringer als bei Kollegen, die nonstop operieren.

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Pausenkompetenz – Teil 2: Modelle

Pausenkompetenz_wfb2Das sogenannte "Sabbatical".

Die Wurzel des Sabbat kommt von den Juden, die alle 7 Jahre ein Feld einfach nicht bepflanzten. Heute bezeichnet dieser Ausdruck eine längere Auszeit. Ein Vierteljahr bis zu einem Jahr raus aus dem Alltagstrott, um sich nach einer größeren Distanz ganz neu und mit neuen Ideen den eigenen Aufgaben widmen zu können.

Jahresurlaub

Der idealerweise dreiwöchige Jahresurlaub, das "Mini-Sabbatical", hat viele ähnliche Dynamiken: Herauskommen aus dem Trott, Erholung, sich selbst neu wahrnehmen, neue Ideen und neue Eindrücke sammeln. Der Nebeneffekt ist übrigens, dass ein solcher Jahresurlaub eine tragfähige Vertretungsregelung im Unternehmen braucht, der für diesen verlängerten Erholungseffekt sorgt.

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