Archiv für den Autor: Paul Donders

Gesunder Umgang mit Geld – Teil 4

Gesunder_Umgang_mit_Geld4Soviel wie möglich sparen (innerhalb gesunder Grenzen, versteht sich)

Wenn Sie wissen, wieviel genug ist, und so viel verdienen, wie für Ihre Familie oder Sie selber gesund ist, dann können Sie sich ans Sparen machen! Warum sparen? Ganz einfach: Sparen ist etwas ganz Natürliches. Das Überleben vieler Tierarten hängt größtenteils von ihrer Fähigkeit ab, sparen zu können. Frisst der Bär seinen Bauch im Sommer nicht voll genug, dann überlebt er den Winter nicht! Wenn der Bauer seine gesamte Getreideernte verkauft und es sich vom Gewinn ein paar Monate lang gutgehen lässt, dann hat er im Frühling nicht genug Saatgut. Weiterlesen

Gesunder Umgang mit Geld – Teil 3

Gesunder_Umgang_mit_Geld3So viel wie möglich verdienen (innerhalb gesunder Grenzen, versteht sich…)

Das Credo lautet hier „Verdiene so viel wie gesund ist“. John Wesley ermunterte seine Freunde, auf professionellere Weise zu arbeiten. Er motivierte sie, in ihrem Fach immer besser zu werden und dadurch auch die Höhe des Gehalts wachsen zu lassen – nicht um gierig zu werden, sondern um dadurch ihre Familie gut versorgen und einen dienstbereiten Platz in der Gesellschaft einnehmen zu können. Dies gilt auch für heute. Außerdem stehen wir heutzutage vor derselben Herausforderung wie die Menschen vor 250 Jahren, wenn es darum geht, unsere eigene Firma zu leiten. Dabei können wir nicht mehr automatisch auf den Luxus einer festen Arbeitsstelle zählen, wie es zwischen 1950 und dem Jahr 2000 noch weitgehend der Fall war.

Einige Ideen für Sie:

Weiterlesen

Gesunder Umgang mit Geld – Teil 2

Gesunder_Umgang_mit_Geld2Wieviel ist genug?

Das komische am Geld ist, dass es immer so aussieht, als habe man nie genug davon. Als ich 18 war, konnte ich mit 400 Gulden pro Monat gerade so auskommen. Als ich 21 war, verheiratet, und immer noch studierte, kam ich mit 700 Gulden im Monat kaum über die Runden. Das war übrigens auch wirklich wenig. Dann arbeitete ich als Architekt. Mein Einkommen sprang auf 1500 DM (damals wohnten wir in Deutschland). Das ging einige Monate gut. Aber innerhalb eines Jahres war meine Kaufkraft mitgewachsen und ich konnte nur gerade so mit den 1500 Mark auskommen. Als ich 40 war, verdiente ich monatlich ungefähr 4000 Euro. Und Sie werden es sich denken: Ich kam gut damit aus, aber hatte keine Reserven. Dabei spielen die Geburt unserer Kinder und der Hauskauf natürlich eine große Rolle. Aber trotzdem: Wenn Sie Ihre Einkünfte und Ausgaben nicht gut geordnet haben, verschwindet das Geld wie durch Wunderhand vom Konto.  

Weiterlesen

Gesunder Umgang mit Geld – Teil 1

Gesunder_Umgang_mit_Geld

Zeit ist Geld – und Geld ist wie Zeit: Wenn man sie nicht einteilt, hat man nie genug davon.
Und: Mehr Geld bringt neue Sorgen – weniger Geld auch.

Die Mauern von Ninive waren so groß und breit, dass drei Pferdewagen nebeneinander fahren konnten. Ninive war eine uneinnehmbare Stadt, die wegen ihrer Pracht bekannt war. Tagsüber arbeiteten zehntausende Sklaven an der Mauer, um sie weiter auszubauen oder auszubessern. Sie wurden nachts an die Mauer gekettet, damit sie nicht flüchten konnten. Wer waren diese Sklaven? Fünfzig Prozent waren Sklaven, die Ninive von den Feinden erbeutet hatte. Aber die anderen 50 Prozent waren früher vornehme Bürger der Stadt gewesen! Wenn man nämlich als Bürger Ninives Schulden machte und diese nicht rechtzeitig abbezahlen konnte, konnte man als Familienvater nur eines tun: sich selbst als Sklaven zu verkaufen. Sich selbst an die Mauer ketten lassen. Und wenn das nicht genug war, um alle Schuld abzubezahlen, dann trafen Frau und Kinder dasselbe Schicksal. Im Übrigen war es nicht so, dass man nach dem Abbezahlen der Schulden wieder frei war – im Gegenteil: einmal Sklave, immer Sklave.

Weiterlesen

Strukturelle Ressourcen Teil 7: Antifragilität aufbauen

Resilienz_Strukturelle_Ressourcen_07Wie bauen Sie Antifragilität auf?

Wie wir im letzten Blog sahen, sind Herausforderungen essentiell wichtig, um unsere Widerstandskraft aufrecht zu erhalten. In seinem Buch “Antifragilität” beschreibt Nassim Nicholas Taleb, dass diese Mentalität lebensnotwendig sei und in den nächsten Jahrzehnten noch mehr von Nöten sein werde. Die Gretchenfrage heißt dann natürlich: Wie kann ich diese Fähigkeit entwickeln?

Schauen wir uns zuerst an, wie Antifragilität, “Unzerbrechlichkeit” wächst:  

  • Wenn wir in einer Krise stecken und dort Wachstumschancen entdecken: also statt posttraumatischem Stress-Syndrom ein sogenanntes „posttraumatisches Wachstum“ entwickeln.
  • Wenn wir unter Druck stehend doch kreative Lösungen finden.
  • Wenn wir angegriffen werden und strategisch in den Gegenangriff gehen.
  • Wenn wir uns den Raum gönnen, Fehler zu machen und auch aus ihnen zu lernen.
  • Wenn wir Pionierarbeit leisten und herausfordernde Projekte angehen.
  • Wenn wir uns mit “Haut und Haar” engagieren und die positiven und negativen Folgen unserer Planung und unseres Handelns bewusst angehen.
  • Durch Reduzierung: öfter und regelmäßig Dinge weglassen, zum Beispiel durch regelmäßiges Fasten, wodurch der Körper entschlackt und aktiver arbeitet, oder durch nicht Rauchen, keinen Kaffee zu trinken, weniger Zucker und Fett zu essen, wodurch der Körper gesünder wird.
  • Durch Opferbereitschaft: Das eigene Leben, seine Zeit und Energie ehrenhaft einzusetzen um anderen Menschen zu dienen. Das ist eine gesunde und ehrenhafte Lebensweise.  

Weiterlesen

Strukturelle Ressourcen Teil 6: Antifragilität

Resilienz_Strukturelle_Ressourcen_06Man braucht gesunde Herausforderungen, um gesund zu bleiben!

Norbert, ein guter Freund von mir aus Deutschland, stand nach seinem Studium vor der Entscheidung, welche erste Arbeitsstelle er suchen sollte. Seine Persönlichkeitsstärken liegen vor allem auf dem gewissenhaftem (Qualität, Klarheit, Analyse, konzentriertes Arbeiten) und stetigen Gebiet (harmonisch, guter Zuhörer, loyal, unterstützend und mit einem großen Bedürfnis an Sicherheit und Stabilität).
Es wäre mehr als logisch gewesen, wenn er sich eine risikofreie Arbeit gesucht hätte, die optimal zu seinem Profil passt. Aber Norbert war klug genug, eine echte Herausforderung zu suchen, und sich damit die Möglichkeit zu schaffen, gesund zu wachsen. Er fand eine Stelle in einem Import-Export-Betrieb, der zwischen Deutschland und der Ukraine Holz handelt. Wenn etwas chaotisch, risikoreich und instabil ist, dann solch ein Job: äußerst unregelmäßige Arbeitszeiten, Leute, die öfter zu spät als rechtzeitig kommen, Absprachen, die immer wieder anders interpretiert werden – und mehr Wodka trinken als einem lieb ist.

Wie ging die Geschichte weiter?

Weiterlesen