Empathische Kommunikation – Teil 2: Das Breakout-Prinzip

37_Teil2Vielen Menschen sprechen nur von Burn-Out, zu viel Arbeit, das Zusammenbrechen darunter. Das Breakout-Prinzip beschäftigt sich mit dem Grad zwischen zu viel Arbeit und höchster Produktivität und Kreativität. Am meisten aus der eigenen Arbeit herausholen ohne ein Burnout zu riskieren. Es ist eine verwandte Methode der mitfühlenden Kommunikation.

Rückblick

In Teil eins ging es um die mitfühlende Kommunikation am Arbeitsplatz. Das Grundprinzip dahinter war es der Vorbereitung eines Gespräches Zeit zu geben, selbst wenn Sie nur eine Minute haben. Denn so schaffen Sie in kürzerer Zeit mehr: Innehalten. Überlegen. Sprechen.

Der Erfinder

Herb Benson von der Harvard Universität ist Forscher auf für neuronale Mechanismen wie Achtsamkeit, Entspannung und Stress und dazu das Breakout- statt Burnout- Prinzip entwickelt. Es hilft schwer arbeitenden Menschen ihren Stress zu kontrollieren und damit Produktivität und Kreativität zu steigern.

Zwei einfache Grundbausteine

  1. Treiben Sie sich selbst zuerst so stark an wie nur möglich, während Sie ein spezifisches Problem bearbeiten oder Ziel verfolgen. Tauchen Sie völlig in das Erlebnis ein, aber achten Sie auf ihre Stressbelastung.
  2. Sowie Sie Erschöpfung spüren machen Sie eine Pause und tun Sie etwas, was mit Ihrer Arbeit nicht das Geringste zu tun hat. Gehen Sie spazieren, streicheln Sie den Hund, nehmen Sie eine Dusche. Dabei beruhigt sich das Gehirn, aber paradoxerweise nimmt die Aktivität in den Arealen für Aufmerksamkeit, Raum-, Zeit-Vorstellung und Entscheidungsfindung zu. Dann kann zu einer plötzlichen kreativen Erkenntnis führen.

Mit dem Gehirn arbeiten statt dagegen

Mit etwas Übung kommen Sie so in einen „neuen Normalzustand“ mit mehr Achtsamkeit, Produktivität. Es fällt oft schwer eine Aufgabe halbfertig oder ein Problem noch ungelöst erst einmal liegen zu lassen. Aber so funktioniert ihr Gehirn. Arbeiten Sie mit ihm nicht dagegen und Ihnen selber wird es gut tun, wenn Sie sich nur trauen.

Mehr Informationen

Mehr gibt es in dem Buch „Words can change yout brain (deutscher Titel: Die Kraft der Mitfühlende Kommunikation- Wie Worte unser Leben verändern können) von Andrew Newberg und Mark Robert Waldman. Vergleichbar ist auch gewaltfreie Kommunikation, die bei der Seminarreihe „wertvoll führen“ im Modul Kommunikation eingeübt wird. Für einen Einblick in die gewaltfreie Kommunikation innerhalb des Moduls schauen Sie hier. Für mehr Informationen über die gesamte Seminarreihe „wertvoll führen“, in diesem Jahr, klicken Sie hier.

Weitere Teile
Empathische Kommunikation- Teil 1: Das Grundprinzip

Ein Gedanke zu „Empathische Kommunikation – Teil 2: Das Breakout-Prinzip

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