Strukturelle Ressourcen Teil 2 – Happy Jobcrafting

Resilienz_Strukturelle_Ressourcen_02Im letzten Blogbeitrag habe ich das Konzept "Jobcrafting” und dessen vier Hauptelemente vorgestellt:  

1. Fähigkeiten
2. Motivierendes Umfeld
3. Sinn und Inspiration
4. Bedürfnisse in einem spezifischen Markt

1. Beginnen Sie Ihre Fähigkeiten zu trainieren

Erstellen Sie sich eine Liste Ihrer sechs stärksten Fähigkeiten, die Sie öfter in Ihrer Arbeit einsetzen möchten. Schreiben Sie diese in die unterstehende Tabelle und stellen Sie sich bei jeder Fähigkeit folgende Frage:

  • Wie oft in der Woche kann ich diese Fähigkeit an meinem Arbeitsplatz einsetzen?
  • Welche kleinen Anpassungen kann ich an meinem Arbeitsplatz vornehmen, damit ich diese Fähigkeit öfter einsetzen kann?
  • Wer kann mir helfen, dies in den kommenden drei Monaten in die Tat umzusetzen?

Hierbei ist die Kunst, keine sinnlosen Ideen aufzuschreiben, sondern sich realistische Möglichkeiten und konkrete Anpassungen auszudenken, die dann übrigens oft einen direkten Beitrag zum Erfolg Ihrer Arbeit liefern. Ich nenne Ihnen ein Beispiel gerne ein Beispiel:

Fähigkeit: Coachen
Einsetzbarkeit: alle 2 Wochen in Mitarbeitergesprächen
Anpassung: Einführung eines 15-minütiges monatliches Update-Gespräches pro Mitarbeiter
Unterstützung: Peter

Legen Sie nun Ihre eigene Liste an:

Fähigkeit Einsetzbarkeit Anpassungen Unterstützung
       
       
       

Was haben Sie entdeckt? Wo gibt es Chancen, Ihre Arbeit in kleinen Schritten anzupassen, damit Sie mehr von Ihren Fähigkeiten einsetzen können, darin wachsen und mehr Energie aus Ihrer Arbeit schöpfen? Besprechen Sie dieses Ergebnis einmal mit einer Kollegin, einem guten Freund oder Ihrer Führungskraft.

Happy Jobcrafting!

PS: Eine Hilfestellung zur Analyse Ihrer stärksten Fähigkeiten kann der xpand-Fähigkeitsworkshop sein: xpand Workshops

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