Gesunder Umgang mit Geld – Teil 3

Gesunder_Umgang_mit_Geld3So viel wie möglich verdienen (innerhalb gesunder Grenzen, versteht sich…)

Das Credo lautet hier „Verdiene so viel wie gesund ist“. John Wesley ermunterte seine Freunde, auf professionellere Weise zu arbeiten. Er motivierte sie, in ihrem Fach immer besser zu werden und dadurch auch die Höhe des Gehalts wachsen zu lassen – nicht um gierig zu werden, sondern um dadurch ihre Familie gut versorgen und einen dienstbereiten Platz in der Gesellschaft einnehmen zu können. Dies gilt auch für heute. Außerdem stehen wir heutzutage vor derselben Herausforderung wie die Menschen vor 250 Jahren, wenn es darum geht, unsere eigene Firma zu leiten. Dabei können wir nicht mehr automatisch auf den Luxus einer festen Arbeitsstelle zählen, wie es zwischen 1950 und dem Jahr 2000 noch weitgehend der Fall war.

Einige Ideen für Sie:

  1. Wachsen Sie weiter in ihrer Professionalität. Denn Professionalität wird immer gebraucht um seine oder ihre Dienste finanziell gesund und gut verkaufen können. Ob Sie dies in Ihrem eigenen Betrieb oder innerhalb einer anderen Organisation tun – in beiden Fällen werden Sie einen professionellen Service bieten müssen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie in ihrer fachlichen Entwicklung nicht stehenbleiben.  
  2. Lernen Sie, sich selbst gut zu präsentieren. Es ist wichtig, dass Sie gut einschätzen können, was Ihre Dienste wert sind und Sie sich trauen, demzufolge gerechtfertigte Gegenleistungen zu fordern. Es gibt einige Fachkräfte, die ausgezeichnete Arbeit leisten, aber diese nicht an den Mann oder die Frau bringen wollen oder können (egal, ob es interne oder externe Kunden sind). Es lohnt sich auf jeden Fall, alle paar Jahre an einem Präsentations- und Kommunikationskurs teilzunehmen, um auf diesem Gebiet frisch und stark zu bleiben.
  3. Trainieren Sie Selbst- und Zeitmanagement, damit Sie auch effektiv produzieren, wenn Sie arbeiten. Dann sind Sie schnell mehr „wert“ als Sie denken. Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass Menschen, die viel leisten und dann mehr Arbeit dazu bekommen, diese dann auch noch gut anpacken? Gleichzeitig gibt es Leute, die dauernd das Gefühl haben, keine Zeit zu haben und das dann auch nach außen hin überall ausstrahlen. Ein sehr empfehlenswertes und nützliches Buch zu diesem Thema ist „Wie ich die Dinge geregelt kriege“ von David Allen.
  4. Aber, um auf das “innerhalb gesunder Grenzen” zurückzukommen: Geldverdienen darf nicht zu etwas Negativem werden. Was ist für Sie ein gesundes Maß an Arbeitszeit? Sechs Tage, acht Stunden pro Tag vielleicht? Oder fünf Tage, neun Stunden? In der Schweiz gilt noch die 44-Stunden-Woche, und für gesunde Menschen erscheint mir das ziemlich normal. Aber, weil jeder Mensch einzigartig ist, ist auch Ihre Entscheidung hierbei einzigartig. Was brauchen Sie? Wieviel möchten Sie verdienen? Was wollen Sie investieren? Es ist auf jeden Fall wichtig, in diesem Punkt konkrete und bewusste Entscheidungen zu treffen.

Welche bewussten Entscheidungen haben Sie in diesem Bereich schon getroffen? Sind sie mit diesen zufrieden? Und: Verdienen Sie so viel wie Sie angesichts Ihrer einzigartigen Talente verdienen könnten?

Viel Erfolg beim bewussten Entscheiden,

Paul Donders

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Einführung – Teil 1

Wie viel ist genug? – Teil 2 

So viel wie möglich sparen – Teil 4

 

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2 Gedanken zu „Gesunder Umgang mit Geld – Teil 3

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